Alles Wissenswerte zum Führerausweis

posted am: 17 September 2019

Der Führerausweis, in Deutschland allgemein als Führerschein und in der Schweiz auch als Permiss bezeichnet, ist die amtliche Bescheinigung darüber, dass eine Person im Besitz einer Fahrerlaubnis oder in Österreich einer Lenkberechtigung ist, also berechtigt, nach einer entsprechenden Ausbildung und erfolgreich abgelegter Prüfung, bestimmte Fahrzeuge zu führen. Jeder, der auf öffentlichen Straßen oder öffentlichen Wegen ein Kraftfahrzeug lenken will, muss dieses Dokument haben, Zuwiderhandlungen werden bestraft. Es ist durchaus auch möglich, dass bei Verkehrs- aber auch anderen Delikten der Führerschein wieder entzogen wird. Ausgestellt wird der Führerausweis bzw. Führerschein in Deutschland durch das Verkehrsamt bzw. das Bürgermeisteramt beziehungsweise die Zulassungsstellen der Städte und Gemeinden. 

Den ersten Führerausweis der Welt stellte vermutlich im Jahr 1888 die Stadt Paris aus. Darin wurde dem Automobil-Pionier Leon Serpollet erlaubt, mit seinem Auto auf den öffentlichen Straßen der Stadt umherzufahren. Im folgte im gleichen Jahr der Autoführerschein für den Automobilerfinder Carl Benz, ausgestellt vom Großherzoglich Badischen Bezirksamt Mannheim. Kurze Zeit später gab es Führerscheine auch in Preußen und Sachsen. Schließlich gab es in Europa weit über 100 verschiedene Führerscheine oder Führerausweise. Anfang des 20.Jahrhunderts entstanden in Deutschland die sogenannten Führerscheinklassen. Sie unterteilten damals die Kraftfahrzeuge in 3 Kategorien, a. Krafträder, b. Kraftfahrzeuge bis 2.5 Tonnen und mehr als 10 PS sowie c. Kraftwagen über 2.5 Tonnen.

Erst seit 2013 existiert ein einheitlicher Führerschein für alle EU-Staaten und die Schweiz. Darüber hinaus gibt es auch noch einen internationalen oder zwischenstaatlichen Führerschein, den manche Länder als Zusatzdokument zum nationalen Führerschein fordern, wenn Ausländer bei ihnen Kraftfahrzeuge führen. Andere Staaten wie z.B. Australien und Neuseeland fordern nur eine zusätzliche englische Übersetzung des nationalen Führerscheins. Wer mit dem Kraftfahrzeug ins Nicht-EU-Ausland fährt, muss sich also unbedingt vor Reiseantritt über die gesetzlichen Bestimmungen im Reiseland erkundigen. Die Fahrschule, wie z.B. Driveup-Fahrschule GmbH bereitet den Fahrer auf seine Fahrprüfung vor. 

Beim EU-Führerschein existieren 16 sogenannte Führerscheinklassen zum Beispiel für Kleinkrafträder, Kräder unterschieden nach Hubraum), PKW, LKW (unterschieden nach Ladungsgewicht und/oder Sitzplätzen), Sattelzüge, Anhängergespanne sowie Omnibusse. Für landwirtschaftliche Fahrzeuge und Spezialfahrzeuge wie Feuerwehr, Armeefahrzeuge, Schwerlast-Fahrzeuge, Gefahrgut-Transporter usw. gelten besondere Reglungen. Der normale Führerausweis reicht bei ihnen nicht aus.

Neben den allgemeingültigen Bestimmungen des EU-Führerscheines gibt es auch einige spezielle Bestimmungen, die nicht jedes EU-Land hat. Einer davon betrifft das Mindestalter der Personen, die einen Führerschein bekommen können. So besteht die Ausnahmegenehmigung für begleitetes Fahren im PKW bereits ab 17 Jahren (Führerscheinklasse BF17 nicht in allen Staaten der EU und auch die Bestimmungen zum Führen von Kleinkrafträdern können sich unterscheiden. Ähnlich sieht es aus mit Dreiradfahrzeugen wie Trikes oder Dreirad-Roller aus. Auch bei ihnen gibt es keine ganz einheitliche Regelung von Land zu Land.

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